Medizinisches

Wissenswertes zur medizinischen Behandlung Ihres Tieres

Impfungen

Impfen schützt Ihr Tier vor tödlichen Infektionskrankheiten

Krankheiten

Informationen über häufig vorkommende Krankheiten

Kotuntersuchung

Eine regelmäßige Kontrolle schützt Ihr Tier vor Parasitenbefall

Impfungen

Hunde

Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose und Tollwut.

Katzen

Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukose und Tollwut (je nach Haltungssituation Ihres Tieres).

Kaninchen

Myxomatose
und RHD
(Rabbit Haemorrhagic Disease).

Frettchen

Staupe
und
Tollwut.

Impfung bei Hunden

Wir impfen gegen: Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose und Tollwut. Wir verwenden einen neuen, modernen Impfstoff, der den aktuellen Parvovirusstamm  und ein neues Serovar der Leptospiren enthält und nachweislich einen dreijährigen Impfschutz gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut bewirkt.

Die Welpen werden durch 2-3 Impfungen (je nach Alter des Welpen bei der Erstimpfung) im Abstand von 4 Wochen grundimmunisiert. Die erste Impfung kann nun schon ab der 6. Lebenswoche vorgenommen werden. So kann der neugierige Welpe früher als bisher ungefährdet seine Umwelt erkunden und z.B. die Welpenspielstunde besuchen.

Die letzte Impfung sollte in der 16. Lebenswoche erfolgen, da der Welpe erst zu diesem Zeitpunkt eine zuverlässige eigene Immunantwort ausbildet. Mit der Nachimpfung (Booster) im Alter von 15 Monaten ist dann die Grundimmunisierung abgeschlossen und die nächste “große” Impfung ist erst wieder nach drei Jahren fällig, da der Impfschutz für Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut 3 Jahre beträgt.

Weiterhin sind jährliche Nachimpfungen gegen verschiedene Infektionskrankheiten erforderlich! Neben Parainfluenza (Zwingerhusten) – den Bedarf ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen in einem persönlichen Impfgespräch – ist vor allem die jährliche Auffrischungsimpfung gegen Leptospirose, eine auf den Menschen übertragbare Erkrankung, dringend anzuraten.

Natürlich können auch erwachsene Hunde, die bereits mit anderen Impfstoffen vorgeimpft sind, auf den neuen Impfstoff umgestellt werden und somit von dem dreijährigen Impfschutz gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut profitieren. Bereits eine einmalige Impfung genügt hier.

Zusätzlich bieten wir Ihnen die Impfung gegen in Deutschland nachgewiesene Borreliosestämme – eine durch Zecken übertragbare Erkrankung – an. Diese Impfung wird mit 12 Wochen erstgeimpft, eine zweite Impfung erfolgt 4 Wochen später, eine dritte nach 6 Monaten, dann jährlich – am besten vor dem Höhepunkt der Zeckenaktivität (März/April). Ein zusätzlicher Zeckenschutz durch Halsbänder oder Spot-on Präparate wird dringend empfohlen.

Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Vet. für Hunde

Impfung bei Katzen

Wir impfen – je nach Haltungssituation Ihres Tieres – gegen: Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukose und Tollwut. Wir verwenden einen hochmodernen Impfstoff, der die aktualisierten Caliciviren-Stämme (Erreger des Katzenschnupfens) enthält und nachweislich einen dreijährigen Impfschutz gegen Katzenseuche und Tollwut bewirkt.

Im Einzelfall – den Bedarf ermitteln mir gemeinsam mit Ihnen in einem persönlichen Impfgespräch – ergänzen wir den Impfstoff um eine weitere Schutzkomponente (Chlamydien) gegen den Katzenschnupfen.

Katzenwelpen werden von uns im Alter von 8 Wochen und dann nochmals mit 12 Wochen gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose geimpft. Mit 12 und 16 Wochen erhalten die Kätzchen den Impfschutz gegen die Tollwut.

Die Grundimmunisierung wird dann mit dem Booster (Wiederholungsimpfung) gegen alle Komponenten im Alter von 15-16 Monaten abgeschlossen. Erwachsene Tiere erhalten jährlich eine Impfung gegen Katzenschnupfen und Leukose. Gegen Katzenseuche (Panleukopenie) und Tollwut ist eine Wiederholungsimpfung nach den neuen Impfplänen und mit den modernen Impfstoffen, die einen verlängerten Impfschutz bieten, nur alle 3 Jahre nötig.

Selbstverständlich können auch erwachsene Katzen, die bereits mit anderen Impfstoffen vorgeimpft sind, auf den neuen Impfstoff umgestellt werden. Für die Katzenseuche, Tollwut und Leukose kann direkt mit dem neuen Impfschema begonnen werden: Die Impfung gegen Katzenschnupfen wird in diesem Fall alleine durchgeführt und im Abstand von 4 Wochen einmalig wiederholt, um den vollen Impfschutz gegen die neuen Erregerstämme zu gewährleisten.

Bei Katzen mit unbekanntem Leukosestatus, sollte vor der Impfung ein Antigentest im Blut durchgeführt werden, da die Impfung einer Leukose-positiven Katze unwirksam ist. Da Katzen im Alter bis 4 Jahren besonders anfällig für eine Leukoseinfektion sind, ist hier die Impfung im jährlichen Abstand zu empfehlen. Bei Katzen über 4 Jahren kann alle 3 Jahre geimpft werden. Bei Katzen über 8-10 Jahren kann die Notwendigkeit einer Leukoseimpfung individuell überdacht werden.

Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Vet. für Katzen

Impfung bei Kaninchen

Myxomatose: Im Normalfall genügt eine einmalige Impfung im Alter von 6-10 Wochen, eine Boosterimpfung / Grundimmunisierung ist mit dem modernen Impfstoff, den wir benutzen, nicht nötig. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes wird 1 x pro Jahr nachgeimpft. Wir empfehlen eine Impfung im zeitigen Frühjahr um v.a. den Impfschutz in der warmen Jahreszeit, in der die Erkrankung durch Insekten übertragen wird, sicherzustellen.

RHD: Auch hier reicht eine einmalige Impfung aus. Die Immunität gegen die RHD wird durch eine jährliche Wiederholungsimpfung aufrechterhalten.

Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Vet. für Kaninchen

Myxomatose und RHD sind in den letzten Jahren in der Ulmer Gegend nicht aufgetreten. Über die aktuelle Seuchensituation können Sie sich hier informieren. Eine Prophylaxe ist dennoch empfehlenswert, v.a. bei Tieren, die sich viel im Freien aufhalten bzw. wenn Sie Futter aus der Natur pflücken, da man die Entwicklung der Erregerverbreitung nie vorhersehen kann.

Impfung bei Frettchen

Wir impfen gegen Staupe und Tollwut.

Staupe: Die Welpen können ab der 6. Lebenswoche, sollten bis zur 10. Lebenswoche geimpft werden. Zur Grundimmunisierung wird eine 2. Injektion nach 4-6 Wochen benötigt. Wird die Staupe erst nach der 10. Lebenswoche geimpft, entfällt diese Boosterimpfung. Die Staupeimpfung muss jährlich wiederholt werden, am besten vor der Ranz.

Tollwut: Die Erstimpfung erfolgt im Alter von 12 Wochen. Die jährlichen Wiederholungsimpfungen sorgen für einen anhaltenden Impfschutz, den Sie v.a. auch dann benötigen, wenn Sie mit Ihrem Frettchen ins Ausland verreisen wollen.

Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Vet. für Frettchen

Kotuntersuchung

PetCheck IP

Ihr Haustier ist ein Mitglied Ihrer Familie und lebt im engen Kontakt mit Menschen und gegebenenfalls auch anderen Tieren. Um Ihr Haustier sowie die mit ihm in Kontakt stehenden Menschen und Tiere vor Parasitenbefall zu schützen, ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig: Einige Parasiten wie z.B. Zecken sind auf der Haut des Tieres mit bloßem Auge erkennbar (so genannte Ektoparasiten). Parasiten, die im Darm des Tieres leben (so genannte Endoparasiten) können nur durch eine Kotuntersuchung nachgewiesen werden.

Wie erfolgt die Infektion?

Die meisten Hunde und Katzen infizieren sich irgendwann im Laufe ihres Lebens mit Parasiten. De Infektion mit Endoparasiten kann dabei auf verschiedenen Wegen erfolgen:

  • Schnüffeln oder Lecken an Kot oder Schmutz
  • Fressen kleiner infizierter Tiere wie Mäuse oder Schnecken
  • Hautkontakt mit den Parasitenlarven
  • Infektion durch Insektenbisse
  • Übertragung von der Mutter auf die Welpen während der Trächtigkeit
  • Übertragung von der Mutter auf die Welpen über die Milch (beim Säugen)

Einige Parasiten stellen auch ein Gesundheitsrisiko für den Menschen dar. Die Gesunderhaltung Ihres Haustieres schützt daher gleichzeitig die Gesundheit Ihrer Familie.

Testen und Behandeln

Eine regelmäßige Entwurmung ist eine wirksame Therapie bei vorhandenem Wurmbefall. Je nach Vorhandensein von Parasiten bzw. deren Eiern in der Umgebung kann sich das Tier jedoch bereits vor der nächsten Wurmkur erneut infizieren. Andere Tiere wiederum infizieren sich nicht erneut, so dass eine Entwurmung in größeren Abständen durchgeführt werden oder sogar entfallen kann.

Der neue PetCheck IP von IDEXX weist Infektionen mit Spul, Haken, und Peitschenwürmern sowie Giardien schnell und zuverlässig nach. Bei eine positiven Testergebnis wird Ihr Tierarzt die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen für Ihre Katze oder Ihren Hund einleiten.

So funktioniert’s:

PetCheck IP nutzt ein neu entwickeltes Diagnostikverfahren, das einen Befall mit Darmparasiten deutlich früher und präziser identifiziert als herkömmliche Testverfahren. Durch den Nachweis von Parasiten-Eiweißen selbst ist der Test unabhängig von der Ausscheidung von Eiern bzw. so genannten Zysten, die mit herkömmlichen Verfahren nachgewiesen werden. Das heißt, es wird schone in geringer Befall nachgewiesen, bevor die Parasiten geschlechtsreif sind oder an Tagen, an denen keine Eiausscheidung erfolgt.

  1. Das Kit enthält eine einfache Gebrauchsanweisung sowie eine voradressierte und -fankierte Versandbox
  2. Ein einfach zu verwendendes Probennahme-Set liegt der Box ebenfalls bei
  3. Die Entnahme einer einzigen kleinen Kotprobe ist bereits ausreichend
  4. Senden Sie die Probe an das IDEXX-Labor
  5. Das Ergebnis erhält Ihr behandelnder Tierarzt, der dieses mit Ihnen bespricht

Weitere Informationen zu den Produkten von IDEXX finden Sie hier: IDEXX Laboratories

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